Homeschooling-Tipps: »Wir als Eltern dürfen in diesem Hilfslehrer-Job nicht ausbrennen« (SPIEGEL+)

Homeschooling strengt an – Kinder, Eltern und die Lehrkräfte. Wie es gelingen kann Ein Mathe-YouTuber, eine Pädagogin und eine Journalistin vom Kinderfernsehen teilen bei SPIEGEL+ ihre Erfahrungen.

           

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Ich glaube, als Eltern ist es ratsam, das Homeschooling gelassen zu sehen!

Ich verstehe, dass es stressig ist: bei uns ist es so, wie bei vielen hier: Das Material wird online gestellt und erstmal schluckt das Kind
a) ob der Menge
b) weil neuer Lernstoff eingegeben wird, den sich das Kind selber aneignen muss.

Dazu kommt bei uns auch, dass die Lernplattformen in den Videokonferenzen oft zusammenbrechen.

Ich helfe meinen Kindern gerne und richte unsere Tage so ein, dass ich den Haushalt außerhalb der "Schulzeit" erledige, um den Kindern helfen zu können, während das Baby an meinem Bein zerrt. Homeoffice mache ich nicht täglich und organisiere das drum herum.

Was mich beruhigt: es gibt Studien darüber, wie viel Stoff Kinder behalten, wenn sie die Schule verlassen haben. Ehrlich gesagt: es lohnt sich, das zu lesen, denn das nimmt Druck. Das Kind muss nicht alles wissen und alles perfekt machen. Lieber etwas entspannen, als am Ende schimpfen, weil man sich unter Druck setzt.
Den Lehrern Rückmeldungen geben, wenn es zu viel ist für das Kind.
Mal Fünfe gerade sein lassen. Es muss nicht nur gepaukt werden. Wenn das Kind nicht kann oder mag, warum sollte man nicht einfach etwas anderes machen? Ein Mandala drucken und ausmalen, in das es sich vertriefen kann, etwas basteln, eine Geschichte selber schreiben, zusammen singen, ein gutes Buch anbieten und darüber reden, Hörbücher anhören, wenn es geht, vielleicht in der Natur oder Wald, Tiere und Pflanzen bestimmen oder, oder. Das bildet auch, schult die Konzentration und es ist nicht das: Ich muss jetzt liefern! Aber ich fördere mein Kind damit trotzdem.


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