Sexismus-Eklat in Südkorea: Schwangere sollen nicht zunehmen und für den Mann vorkochen

Die Stadtregierung von Seoul gibt Schwangeren altbackene Tipps – und feuert damit einen Konflikt an, der in Südkorea seit Jahren schwelt.

           

https://www.facebook.com/derspiegel/posts/10159607473604869

Ich glaub, da verstehen einige das Zusammenleben mancher Leute nicht.
Von den "Tipps" der Regierung fühlen sich auch nur die angesprochen, die in entsprechenden Dynamiken leben, für die das durchaus etwas wichtiges sein kann.

Es gibt grundsätzlich soetwas, das nennt sich Arbeitsteilung, und plötzlich so verkrampft zu sein, eine gewisse Form der Arbeitsteilung zu kriminalisieren, spricht wirklich nicht für Intelligenz.

Eine Änderungen bestehender Traditionen und Strukturen bedarf im übrigen auch gute Planung, da häufig ne ganze Gesellschaft auf diese "Rollenverteilung" (Arbeitsteilung) aufbaut, die man nicht mal eben über Bord werfen sollte, sondern planvoll von dem einen System ins nächste wechselt.

Man kann gut bei Computer demonstrieren, was passiert, wenn man planlos anfängt was zu ändern. Das ganze System wird instabil und es treten tausend Fehler auf.

Man kann sich ja gern darüber streiten, wie gewisse Arbeiten zu erledigen sind, aber man sollte nicht versuchen Werte und Vorstellungen die man selbst hat, auf andere zu übertragen, da sie dort meist einfach nur noch eine Krankheit darstellen und zu massiven Problemen führen, da alle Werte und Normen Entwicklungen vorausgegangen sind.

Ganz nach dem Motto der Enterprise, dass man nicht anfängt, in den Leben anderer Gesellschaften rumzufuchteln.


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