Kommentar zur Debatte über die Corona-Impfpflicht: Pflegekräfte sind keine Verfügungsmasse

»Der Ruf nach einer Impfpflicht steht symptomatisch dafür, wie herablassend in Deutschland mit Pflegekräften umgegangen wird, aller gesetzlichen Neuerungen und wohlmeinenden Worte zum Trotz«, kommentiert unsere Autorin.

           

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Und wieder wollen sie, den für mich, Falschen weg einschlagen. Ein Großteil der Menschen hat einfach kein Vertrauen mehr in unsere Regierung und erst Recht nicht, in einen schnell entwickelten, neuartigen Impfstoff. Auch wenn er die selben Testläufe hatte, wie andere Impfstoffe, wurde schon zu lange Angst unter den Menschen verbreitet, sie ihres freien Willens und ihres Handelns beraubt. Alles wird aufdiktiert und Zuwiderhandlungen unter Strafe gestellt. Eine andere Meinung darf es auch nicht geben. Äußert man sich kritisch, ist man automatisch Querdenker, Nazi, Volksfeind... Wer behauptet, die Demokratie ist tot, hat inzwischen Recht. Woche für Woche kommen neue, verschärfte Regelungen, man wird immer mehr beschnitten in seinen Handeln und nur noch bevormundet. Jetzt dann noch der Gedanke der Impfpflicht, für bestimmte Berufe. Es gibt genug Angst vor dieser Impfung, keiner will der erste sein und für ihre Lanzeitstudien als Testsubjekt herhalten. Ich glaube, dass könnte einige dann auch noch abschrecken. Ein Beruf, der schon enormen Nachwuchsmangel hat, in permanenter Unterbesetzung aggiert und oftmals auch nicht sehr lukrativ ist. Da könnten sich dann auch nochmals einige von ihrem Beruf abwenden und ein noch größerer Notstand ausbrechen. Ich selbst bin kein Impfgegner, möchte aber auch nicht der erste sein. Ende des Jahres, wenn ich auch selbst irgendwo an die Verträglichkeit glaube, dann bin ich auch bereit, mich gegen Corona impfen zu lassen, so wie ich mich auch immer gegen Grippe impfen lasse. Schön wäre halt, um Vertrauen aufzubauen, wenn sich unsere Regierungsvertreter des Bundes, der Länder und Kommunen zu erst impfen lassen würden und das freiwillig und Medienwirksam. Sozusagen um als Vorbild für alle anderen Bürger unseres Landes zu dienen und das Vertrauen in den Impfstoff zu stärken. Da bedarf es keiner überteuerten Medienkampagne. Vorbild sein und andere werden bald folgen. Und dann nicht rausreden, dass wir zu erst alle alten und Pfleger impfen, die teils ehh kein Vertrauen haben um Güte und Altruismus vorzuhäucheln. Die Führung muss mit gutem Beispiel voran gehen, sonst kommt nur wieder der alte Spruch "Der Fisch, der stinkt vom Kopfe her". Gebt den Leuten wieder die Chance, ihr eigener Herr zu sein, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen und schafft Vertrauen in den Staat als Institutuon, anstatt uns alle wie kleine Kinder zu behandeln. Man kann nicht jeden überzeugen und so leid es mir tut, wir können nicht alle Retten. Und dieser Krampfhafte Versuch, auf Kosten aller, jeden einzelnen vor dem Virus zu retten, kommt einem gottgleichen Streben nach. Das Leben ist endlich! Egal ob durch diesen Virus, andere Viren, Bakterien, Keime, Herzinfarkte, Krebs, Mord, Unfälle... oder einfach die Zeit selbst und das sollte auch akzeptiert werden. Jeder von uns geliebte Mensch der von uns geht, wird für uns, die hier in dieser Welt bleiben, zu früh von uns gegangen sein. Ganz gleich ob 100 Jahre alt oder 1 Monat. Wir sollten Weihnachten ohne Familie, Großeltern, Onkeln und Tanten verbringen um sie zu schützen, dass es nicht das letzte Weihnachten war. Aber was, wenn es trotzdem das letzte war? Würden wir es dann nicht genauso bereuen es nicht mit ihnen verbracht zu haben?


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