FFP2-Maskenpflicht in Bayern: Wenn die Maske zum Luxus wird

»Eine ausreichende und gerechte Verfügbarkeit für jeden Menschen erscheint mir eine wesentliche Bedingung für diese Maßnahme.«

           

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Ich finde diese Pflicht extrem unsinnig. Sie wird nur dazu führen, daß noch mehr unseriöse Angebote für solche Masken ins Kraut schießen und die üblichen Leute daraus Profit schlagen, die gefälschte und unsichere Masken aus dubiosen Quellen anbieten. Hinzukommt die Gefahr, daß man sich damit in der Tat vermeintlich sicherer fühlt - und alle anderen Regeln mehr und mehr vernachlässigt. Dabei müssen solche Masken wirklich sehr korrekt angelegt werden, um tatsächlichen Schutz zu bieten. Jeder Mann, der einen Bart trägt - und sei es nur ein Dreitagebart - muss diesen dafür komplett entfernen. Sonst kann man auch gleich bloß eine einfache Stoffmaske tragen. Eine Pflicht zwänge also jeden Barträger dazu, sich glatt zu rasieren, da anders ein korrektes Anlegen und ein effektiver Schutz nicht gegeben sind. Diese Masken sind Einmalprodukte, die man als privater Anwender nicht verlässlich sterilisieren kann. Egal, was irgendwelche ausgedachten Anleitungen einem dazu erklären möchten. Die können keinerlei Garantien für einen bleibenden Schutz geben. Selbst dann, wenn es überhaupt so eingerichtet werden könnte, daß ALLE diese Masken in großen Mengen zu einem geringen Preis erhalten könnten, sehe ich das eindeutig als eine falsche Herangehensweise an.


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