Coronavirus: Angela Merkel plädiert für kurzen und einheitlichen Lockdown

Die Kanzlerin fordert angesichts der steigenden Infektionszahlen einen härteren Kurs in der Corona-Politik – mit kurzen, verschärften Einschränkungen.

           

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Wenn es mal wirklich kurz wäre, könnte man sich ja gut darauf einstellen und dann wären sicher auch mehr Menschen bereit, sich an die Regeln zu halten. Da aber der "kurze" November-Lockdown seit mittlerweile über 5 Monaten gilt, die vollmundigen Versprechungen der Politik mehr oder weniger alle gebrochen wurden und die Bedingungen für Öffnungen oder Verschärfungen gefühlt täglich verändert werden, ist das Vertrauen verständlicherweise nicht mehr besonders groß. Dass nach 13 Monaten Pandemie immer noch nichts anderes als verbieten und schließen als Mittel der Wahl gilt, zumindest im Privatleben und einigen Branchen, viele Betriebe aber munter weiter arbeiten lassen, als wäre nichts geschehen, ist nichts anderes als ein absolutes Armutszeugnis für die Politik.


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