18 Bemerkungen

Die Lehrer haben Recht - macht doch endlich Homeschooling perfekt - das kostet zudem weniger, als die ganzen maroden Schultoiletten nur 1 x zu reparieren. Gleich 2 Fliegen mit einer Klappe - aber halt, die Mütter wollen ja arbeiten. Die Gefahr eines Rollbacks in die Mutterrolle ist die Erlösung von der unsinnigen Karriere und dem Geldverdienen - für die Frauen und die Kinder. Wenn die Frau gleich sein will, einfach als sog. Trans zum Mann operieren, keine Kinder und sie hat das Leben eines Mannes, zahlt die Krankenkasse. Gleiche Rechte bedeutet, sie kann kinderlos bleiben und es stehen alle Universitäten und Berufe offen für Frauen, was der Fall ist. Solange Frauen Kinder bekommen, werden sie Mütter sein und das ist das beste, was es gibt. Die Gesellschaft sollte statt dessen genau das endlich als gleichwertig anerkennen, damit diese hin- und hergerissenen Frauen nicht mehr länger arbeiten müssen, um etwas wert zu sein oder sich als gleichberechtigt wahrnehmen. Nach der Babypause ist die Ausbildung der Frauen meist gar nichts mehr wert. Man sollte sich Gedanken darum machen, Frauen nach den Kindern und der Pause eine wertvolle neue Ausbildung zu ermöglichen, da hakt es wirklich, dafür wird kein Geld locker gemacht vom Staat. Die Lebenswirklichkeit Alleinerziehender, Männer und Frauen, ist zudem eine vollkommen andere, als von kinderlosen Frauen oder Männern, Arbeiten ist meist vollkommen ausgeschlossen, daher sind die arm, was für eine Schande! Auch deren Kinder sind arm, dabei arbeiten die rund um die Uhr, aber das ist der Gesellschaft nichts wert, das ist der eigentliche Skandal, dass man zum zusätzlichen Arbeiten in einem Job gezwungen wird, sonst streichen sie einem noch das wenige Hartz IV und die Kinder werden entzogen. Das ist genauso schlimm hier, wie im Sozialismus der DDR. Wer Teilzeit arbeiten kann, hat meist so wenig Rente, trotz Kindern, dass er für immer arm bleibt, es muss eine Mindestrente her, sofort. Vor dem Staat ist man als Alleinerziehender oder als jahrelange, verheiratete "NUR" Mutter nichts wert, man bekommen nicht mal eine neue Ausbildung, höchstens etwas weit unter dem, was man zuvor machte, als billiger Gehilfe, und man ist dann einfach arm oder abhängig, ein Bittsteller bis ins hohen Alter, weil man ein Kind oder mehrere hat, absolut unfassbar.

Link: http://www.vin3.org/index.php?c=article&cod=89895&lang=DE#vin3Comment-409386
----------------------

Diese Überschrift geht am Inhalt leider vorbei... Worum es eigentlich geht, ist die Tatsache, dass es bereits vor der Pandemie einen akuten Lehrermangel gab. Woher nimmt man das Personal, wenn jetzt viele ausfallen könnten. Genauso wie in anderen Berufsgruppen. Dann fällt das ganze System zusammen. Warum gibt es so wenige, die diesen Beruf machen wollen? Die Antworten findet man teilweise in den Kommentaren hier. Oft genug reagiere ich auf bestimmte Aussagen mit der Frage: Warum bist du nicht Lehrer geworden? Antwort fast immer: Nein, das tue ich mir nicht an - das könnte ich nie. Das gilt mit Sicherheit auch für die anderen systemrelevanten Berufsgruppen genauso. Wie auch immer, ich beziehe meine Anerkennung aus den Reaktionen der Kinder - sie sind mir wichtig.

Link: http://www.vin3.org/index.php?c=article&cod=89895&lang=DE#vin3Comment-409381
----------------------

Ja, ja Lehrer haben angeblich ein einfaches Leben? Spätestens in den letzten Wochen müssten alle gelernt haben, dass dem nicht so ist. Lehrer sind für die Bildung eurer Kinder verantwortlich und nicht für die Erziehung. Ihr habt eure Kinder in die Welt gesetzt und müsst euch jetzt mal ein paar Wochen um sie kümmern.
Vielleicht merkt ihr jetzt mal, dass es unglaublich viele Lehrer gibt, die nicht nur die Bildung eurer Kinder übernehmen sondern auch einen großen Teil der Erziehung. Weil ihr es einfach abwälzt. Es ist auch einfacher die Schuld bei anderen zu suchen als bei sich selbst.


Link: http://www.vin3.org/index.php?c=article&cod=89895&lang=DE#vin3Comment-409378
----------------------

Niemand war für die Pandemie bereit! Im Einzelhandel, im Gesundheitswesen etc. haben die Mitarbeiter gegeben, was sie konnten, um den Laden am Laufen zu halten. Auch da fehlte es bereits vor Corona an Fachpersonal und trotzdem haben sie es auf die Reihe bekommen. Mit Einsatz, Mut und gutem Willen. Manchmal muss man einfach seinen Job machen, ohne zu jammern „geht nicht, zu viele Auflagen, wir Könnten uns anstecken ...“ Ob Eltern von den Kindern genervt sind? Kinder brauchen Gleichaltrige, das Spiel und den Ausgleich mit ihnen, und sie wollen etwas lernen! Und nein, sie durften sich während der Kontaktsperre nicht so selbstverständlich mit ihren Freunden treffen, wie hier manche behaupten! Für meinen Sohn geht die Schule am kommenden Montag los, er freut sich und an unserer Schule habe ich das Gefühl, dass die Lehrer sich auch freuen und erleichtert sind, dass sie die Kids gesund und munter wiedersehen.

Link: http://www.vin3.org/index.php?c=article&cod=89895&lang=DE#vin3Comment-409382
----------------------

Ich glaube, kein Lehrer in ganz Deutschland würde “nein” sagen wenn wir den gegenwärtigen Murks gegen normalen Unterricht eintauschen könnten. Echt.
Ich mache auch gerne 10x die Woche Pausenaufsicht.

Aber wir wissen halt auch, dass die Kinder die Hygieneregeln nicht einhalten, dass zu wenig Lehrer für zu wenig Halbgruppen da sind und zu wenig Räume auch, dass wir statt richtigem Unterricht Unterrricht machen werden, bei dem jedes Kind die ganze Zeit an einem Einzelplatz stillsitzen muss.

Und wenn das ganze dann nicht gut geht, weil es dann doch Infektionen gibt oder sogar Kinder oder Angehörige die lebensgefahrlich erkranken - wer ist dann wieder Schuld?
Dann sind wir wieder unserer Aufsichtspflicht nicht nachgekommen.
Und selbst wenn nicht, ich will nicht hören müssen dass eines meiner “Kinder” im Krankenhaus liegt und das Kawasaki-Syndrom hat.


Link: http://www.vin3.org/index.php?c=article&cod=89895&lang=DE#vin3Comment-409371
----------------------

Komisch, von den Pflegekräften in Krankenhäusern, Altenheimen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung hat man so ein Gejammer nicht gehört. Die mussten ran. Auch beim Bildungssystem könnte man Studierende hinzuziehen, Nachhilfeschulen einbinden, Lehrer im Ruhestand zurückholen etc. (wenn das nicht ohnehin geschieht?) Das ist ein Kraftakt, keine Frage. Die Alternative: Wir setzen das Schuljahr für alle auf Null und die Pädagogen arbeiten vernünftige Konzepte aus, auch in Hinblick auf ihre eigene Personalsituation. Wobei mich mich schon frage, warum das bisher nicht geschehen ist? Ich selbst habe keine Kinder, aber ich kann mir gut vorstellen, dass die geplante stufenartige Rückkehr in die Schule vor allem für Familien mit mehreren Kindern fast schwieriger zu bewältigen ist, als die Situation jetzt.

Link: http://www.vin3.org/index.php?c=article&cod=89895&lang=DE#vin3Comment-409388
----------------------

Lehrer möchte ich gerade nicht sein.

Was ich aus meinem Freundeskreis aktuell höre, lässt mich an der Menschheit zweifeln. Keine Seife, keine Möglichkeit, die Räumlichkeiten zu lüften, Schüler kommen trotz Symptomen in die Schule, tragen wochenlang die gleichen Masken, halten keinen Abstand (das kann man vor jeder Schule selbst sehen) usw. Davon, dass ein signifikanter Anteil des Lehrkörpers zur Risikogruppe gehört, fange ich jetzt gar nicht erst an...

Die Schulleiter und die Kultusminister sind hier gefragt. Der Unterricht muss digitalisiert werden, wenn die Hygienekonzepte nicht umsetzbar sind. Damit meine ich nicht, dass E-Mails mit Arbeitsblättern verschickt werden, sondern ein echtes digitales Konzept muss her.

Kann doch nicht sein, dass wir unsere Schulen zu potenziellen Corona-Brutstätten machen.


Link: http://www.vin3.org/index.php?c=article&cod=89895&lang=DE#vin3Comment-409383
----------------------

Schul-& Kitaöffnung ist eine super Gelegenheit! Die ganzen Leute, die hier meckern, können, sofern sie ausreichend qualifiziert sind, sich bewerben. Dann hat man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: die Wucht der Krise abgemildert und den zuvor herrschenden Personalmangel beseitigt. Und um das zu erreichen, müsste man doch nur der Marktlogik folgen und die Jobs durch doppelt deutlich höhere Löhne attraktiver machen. Vielleicht können wir die Gelegenheit auch nutzen, um die maroden Gebäude zu ersetzen. In Wuhan haben sie ja auch ein Krankenhaus in zehn Tagen hochgezogen. Es ist alles nur eine Frage der Prioritäten.Für die Wirtschaft sind doch auch immer Rettungsschirme da! Warum denn nicht mal einer für das desaströse Bildungssystem?

Link: http://www.vin3.org/index.php?c=article&cod=89895&lang=DE#vin3Comment-409384
----------------------

Was den Kindern wirklich schadet sind die Hygienevorschriften die im Betrieb eingehalten werden müssen...streng genommen dürften sie eigentlich nur sitzen und in die Luft starren, alles was benutzt wird muss desinfiziert werden...dafür kann man ganze Fussballmannschaften beschäftigen...wer also glaubt, es würde den Kindern besser gehen wenn sie auf einem Schulhof rumstehen und keinen Kontakt zu ihren Freunden haben dürfen, den ganzen Tag nur "geh da weg" und "Abstand halten" eingetrichtert bekommen der sollte sich mal den Alltag dort angucken kommen ! Das bezieht sich vor allem auf die Ganztagsbetreuung und die Notgruppen, die ja im Anschluss an den tollen Schultag stattfinden darf

Link: http://www.vin3.org/index.php?c=article&cod=89895&lang=DE#vin3Comment-409380
----------------------

Ich habe heute gelesen dass 20% der Lehrer wegen Corona nicht zum Dienst antreten und das es keine andere Berufsgruppe gibt mit einem derart hohen Prozentsatz von Ausfällen durch Vorsichtsmaßnahmen. Das finde ich bei allem Verständnis doch irgendwo krass, in der Krankenpflege ebenso wie im medizinischen Dienst arbeiten die Leute direkt am Patienten, die arbeiten mit kranken Menschen und nicht nur mit potentiell Erkrankten, es fehlt an ausreichendem Schutzmaterial und auch hier ist ein hoher Prozentsatz von Menschen aus Risikogruppen. Meine Freundin z.b. Krankenschwester, 56 Jahre, multipel allergisch, wurde von ihrer Klinik zum Coronateam zugeteilt. Eine Arbeitssituation wie ein Lehrer sie hat, unter Wahrung der Abstandsregel vor 2 m wäre für sie Luxus. Insofern weiß ich nicht ganz, was ich davon halten soll. Als Lehrer kann man sich doch schützen, mehr als in anderen vielen Berufen. Die Kassierer*innen haben auch keine 2m Abstand zum Kunden... es gibt offensichtlich eine Menge Berufe in denen unter wesentlich schlechteren Bedingungen Menschen aus Risikogruppen arbeiten müssen....

Link: http://www.vin3.org/index.php?c=article&cod=89895&lang=DE#vin3Comment-409375
----------------------